Mittwoch, 19. Dezember 2007

Gebäude Entwurf 2

Der Gebäudevorschlag sieht ein zweistöckiges Gebäude mit Erdgeschoss und Untergeschoss vor. Grossflächige Verglasung lässt das Gebäude hell und transparent erscheinen. Über eine Rampe und mehrere Treppen gelangt man von allen Seiten auf den Sockel des Gebäudes und zu den Eingängen. Hier gibt es Platz für Tische und Bestuhlung, beispielsweise für ein Café. Eine Treppe mit tiefen Stufen wendet sich in Richtung Innenhof und kann als Tribüne für Freilichttheateraufführungen dienen. Im Obergeschoss befindet sich das Informationszentrum und ein kleineres Café. Das Untergeschoss wird durch Oberlicht beleuchtet und bietet viel Raum für Ausstellungen, Seminare oder Theater.


Die Entwürfe stammen aus der Arbeit von Selal Boruzanli, Sven Simon und Tobias Walderich

Gebäude Entwurf 1


Die Multibox besteht aus zwei Gebäuden, die durch eine 15 Meter lange Rampe miteinader verbunden sind. Im vorderen Gebäude befindet sich im Erdgeschoss der Help-Desk mit dahinterliegendem Büroraum. Gegenüberliegend sind Treppe und Aufzug angeordnet. Das Obergeschoss bietet Sitzmoglichkeiten und Toiletten, Cafe- und Snack- Automaten für Studenten und Besucher. Eine Brücke verbindet die Multibox im Obergeschoss mit dem A-Gebäude, in dem sich die Vervaltung befindet. Der Ausstellungsraum befindet sich auf der zum Rhein gewandten Seite. Diese Orientierung erzeugt eine schöne Atmosphäre die positiv zur Ausstellung beiträgt. Die gesamte Ausstellungsfläche ist erhöht und wird durch einen zusätzlichen Eingang mit davorliegender Treppe von der Seerheinseite her erschlossen.


Die Entwürfe stammen aus der Arbeit von Linda Groschopp, Ardiyanto Jörger und Marlene Markert

Zwei mögliche Standorte im Vergleich


Standort B in der Brauneggerstrasse kam vor allem deshalb in Betracht, weil er sich als Empfangsbereich für neue Studenten und Gäste am Besten eignet. In der Brauneggerstrasse befindet sich nicht nur die Postadresse der Hochschule. Der Standort liegt ausserdem an der dem Stadtzentrum zu gewandten Seite des Campus. Hier könnten all jene in Empfang genommen werden, die den Weg zur Hochschule über die Innenstadt gefunden haben.
Als Empfang und Eingangsportal bietet Standort B deshalb einige Vorteile. Standort A hingegen befindet sich zentral auf dem Campus. Unabhängig von der Wahl des Zugangs fällt der Blick aller Passanten schon nach wenigen Metern auf die Mitte des Innenhofs. Deshalb spielt es keine Rolle, aus welcher Richtung man den Campus betritt.

Standort A, mitten auf dem Campus, bietet sich als zentraler Anlaufpunkt an. Zudem eignet er sich auch besser für die alltägliche Nutzung durch Studenten und Hochschulangehörige. Darüber hinaus bietet er in der Mitte des Campus ein attraktives Umfeld für Tagungen, Theateraufführungen und sonstige Veranstaltungen. Darüber hinaus eröffnet ein Neubau im Innenhof die Möglichkeit, diesen künftig mit mehr Leben zu versehen. Bisher wird der Innenhof hauptsächlich als Fahrradparkplatz genutzt, was die optische Attraktivität des Innenhofes nicht unbedingt steigert.

Aufgrund der Zentralen Lage und der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten fiel unsere Wahl auf Standort A.

Die Analyse und der Plan stammen aus der Arbeit von Selal Boruzanli, Sven Simon und Tobias Walderich

Sonntag, 16. Dezember 2007

Anregende Webseiten


Eine interessante Übersicht über Projekte mit Standard ISO-Containern hält die Webseite www.fabprefab.com bereit. Mehr dazu gibt es hier.

»Jack in the Box« nennt sich ein
Verein für Entwicklung innovativer Modelle der Beschäftigungsförderung e.V. in Köln. Mehr über die »Kölner Box« gibt es hier.

Raumlabor Berlin hat einen variablen »ORBIT« Container für das Theater Freiburg entworfen. Mehr dazu gibt es hier.

Das Office of mobile Design in Venice, Kalifornien beschäftigt sich mit vorfabrizierten Gebäuden.
Mehr dazu gibt es hier.

Erste architektonische Anregungen

Ausgelöst durch die akute Raumnot bei der Präsentation der Abschlussarbeiten der Studiengänge Kommunikationsdesign entstanden die ersten Überlegungen zu einem kostengünstigen, temporären Ausstellungs- und Informationsgebäude mit einer Fläche von 200–300 qm im Wintersemester 2006/07.

Als Anregung und Orientierung dienten dabei verschiedene Gebäude und Projekte aus Standard ISO-Containern. Mit diesen Bildern im Gepäck begann der Dialog über die Fakultätsgrenzen hinweg.




»Campus« entworfen 1994 von Prof. HAN SLAWIK. Link


Verkaufsgebäude der Firma Freitag Taschen in Zürich. Entworfen von ANETTE SPILLMANN und HARALD ECHSLE, search architekten, Zürich. Link

In Utrecht in Holland haben der Architekt BERTUS MULDER und der Künstler STANLEY BROUWN im Jahr 2006 dieses Ausstellungsgebäude entworfen.


Hysolar-Institut der Universität Stuttgart in Stuttgart-Vaihingen, 1987 entworfen vom Architekturbüro BEHNISCH & PARTNER.

Ausstellungspavillion der Fa. Wolff Kran, Heilbronn, auf der BAUMA 2007 in München, entworfen von Dipl. Ing. THOMAS STREITBERG, Stuttgart.




Erweiterungsbau der Merzakademie, Stuttgart aus High-Cube-Containern im Jahr 2006. Fläche: ca. 600 qm auf zwei Stockwerken, Bauzeit: ca. drei Monate, Baukosten: ca. 500 000 € inkl. Innenausbau.